Reiner Lemoine Institut gGmbH (RLI)

Das Reiner Lemoine Institut ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Forschungsinstitut, das sich für eine Zukunft mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien einsetzt.

Unsere drei Forschungsbereiche sind "Transformation von Energiesystemen", "Mobilität mit Erneuerbaren Energien" und "Off-Grid Systems". Wir forschen anwendungsorientiert mit dem Ziel, die langfristige Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien wissenschaftlich zu unterstützen.

Kurzbeschreibung des Projektbeitrags

Ansätze zur Integration Erneuerbarer Energien im Vergleich – Reallabor Anhalt und Regionalkraftwerk Uckermark

Das Reiner Lemoine Institut untersucht im Rahmen von WindNODE zwei unterschiedliche regionale Ansätze zur Integration hoher Anteile Erneuerbarer Energien und vergleicht diese miteinander:

  1. Im Reallabor Anhalt soll vor Ort erzeugte Energie aus erneuerbaren Quellen möglichst direkt auf den unteren Netzebenen genutzt werden, um die Eigenversorgung in der Region zu erhöhen und weiteren Netzausbau zu vermeiden. Dabei konzentrieren wir uns auf mögliche Szenarien unter Nutzung von Flexibilitätsoptionen und unter Berücksichtigung der vorhandenen Netzkapazitäten auf Hoch- und Mittelspannungsebene.
  2. Im Regionalkraftwerk Uckermark hingegen wird die erzeugte Energie aus Erneuerbare-Energie-Anlagen zunächst gebündelt und dann in das Hochspannungsnetz eingespeist. Abgeregelter Strom soll unter anderem in Power-to-Heat-Anlagen genutzt werden. Hier konzentrieren wir uns insbesondere auf die Fragestellung, wie Geschäftsmodelle, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht funktionieren, gestaltet sein müssen, damit sie auch einen gesamtsystemischen und volkswirtschaftlichen Vorteil bieten. Unter anderem soll die sogenannte SINTEG-Verordnung bewertet und darauf untersucht werden, welche weiteren Regularien ggf. sinnvoll oder notwendig sind, um systemdienliche Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

In beiden Regionen liegt der Fokus auf dem Einsatz von Flexibilitätsoptionen, um Abregelung zu vermeiden, Überschüsse aus Erneuerbaren Energien zu nutzen und ihren Anteil vor Ort zu erhöhen. Die Untersuchungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Energieavantgarde Anhalt, dem Fraunhofer IWES, dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Firma Enertrag, die das Regionalkraftwerk betreibt.

Arbeitsfelder

(2) Flexible Erzeugung und Regionalkraftwerk

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