IBAR Systemtechnik GmbH

Die IBAR Systemtechnik liefert flexible, nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen. Durch mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung als Systemintegrator in den vier Geschäftsfeldern Electrical Engineering, Automation and Robotics, Migration to SIMA-TIC S7, Energy Control Center bietet IBAR Systemtechnik ausgereifte Systemlösungen und kompetente Leistungen.

Das Unternehmen steht für fachliche Kompetenz als langjähriger Siemens Solution Partner, bestens geschulte und flexible Mitarbeiter, herausragenden Service und attraktive Angebotspreise.

Kurzbeschreibung des Projektbeitrags

Kommunales Energiemanagementsystem (KEMS) in Cottbus

Durch die Energiewende soll in Deutschland ein stetig wachsender Anteil der Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern erfolgen. Gleichzeitig werden der Ausstieg aus der Atomenergie und die Reduzierung der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern vorangetrieben. Laut IBAR Systemtechnik ist nur ein durch kommunale Hand geführtes Energiemanagementsystem in der Lage, diesen Ausbau ökologisch und vor allem ökonomisch tragbar zu gestalten.

Im Rahmen von WindNODE soll dieses kommunale Energiemanagementsystem (KEMS) weiter entwickelt werden, dessen Ziel die Erfassung von Messwerten und die Visualisierung in Bezug auf die jeweiligen Energienetze (u.a. Wärme, Strom, Gas) ist. Des Weiteren soll eine Simulationsumgebung zur Analyse der Wirtschaftlichkeit bei der Einbindung von Power-to-Heat (P2H)-Anlagen und Batteriespeichern in einem Wärmenetz geschaffen werden. Diese P2H-Anlagen erzeugen aus "überschüssigem" oder "günstigem" Strom (z.B. infolge vorrangiger, erhöhter Einspeisung durch Solar oder Windenergie) Wärmeenergie für Gebäude.

Das KEMS soll dabei verschiedene Erkenntnisse erbringen. Zum Beispiel welche Randbedingungen zur Integration von P2H-Anlagen notwendig sind, damit diese wirtschaftlich arbeiten können. Damit werden die bestehenden Wärmenetze der kommunalen Stadtwerke "intelligent" gemacht und dem Betreiber wird es somit ermöglicht, bisher ungenutzte Erneuerbare Energien zu verwenden und einen Beitrag zur Energiewende leisten zu können. Gleichzeitig sollen dabei auch wirtschaftliche Anreize gebildet werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass sowohl Energieerzeuger als auch Energieverbraucher ein erhöhtes Interesse an der Energiewende entwickeln.

Ein wesentlicher Bestandteil ist der Test neuer, technologieübergreifender Businesskonzepte für die Vermarktung von Energie, insbesondere von Regelleistung (z.B. Primärregelleistung) des verbundenen Gesamtkraftwerkes. Die projekttechnische Unterstützung erfolgt durch die Stadtwerke Cottbus als Industriepartner und die BTU Cottbus-Senftenberg für die wissenschaftliche Begleitung.

Der Demonstrator Kommunales Energiemanagementsystem (KEMS) am Standort Cottbus wird eine Musterlösung in einer großflächigen Modellregion ("Schaufenster") entwickeln. Sie steht für eine klimafreundliche, sichere und effiziente Energieversorgung, bei hohen Anteilen schwankender Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie. Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch sowie der Einsatz innovativer Netztechnologien und Netzbetriebskonzepten. Das Projekt wird, fokussiert auf die digitalisierte Flexibilisierung, einen konkreten praktischen Beitrag leisten, um die technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen der Energiewende der nächsten Jahrzehnte anzugehen. Es demonstriert und thematisiert damit zentrale Herausforderungen der Energiewende wie Systemintegration, Flexibilität, Versorgungssicherheit, Systemstabilität und Energieeffizienz sowie den Aufbau intelligenter Energienetze und Marktstrukturen.

Arbeitsfelder

(2) Flexible Erzeugung und Regionalkraftwerk

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