Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Die BTU Cottbus-Senftenberg (BTU) ist eine junge, auf die Forschung ausgerichtete Technische Universität, die durch ihren Hintergrund universitäre und fachhochschulische Elemente vereint. Im Jahr 2013 neu gegründet und in sechs Fakultäten strukturiert ist sie mit rund 8.000 Studierenden die zweitgrößte Universität Brandenburgs.

1) Zentrum für Energietechnologie, Lehrstuhl Energieverteilung und Hochspannungstechnik (EVH)

Die BTU versteht sich als eine forschungsintensive Universität mit starker Grundlagen- und Anwendungsorientierung, an der insgesamt vier Forschungsfelder, inkl. Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit, vertreten sind. Der Lehrstuhl Energieverteilung und Hochspannungstechnik ist dabei eine der Eckprofessuren im Institut Elektrische und Thermische Energiesysteme.

Kurzbeschreibung des Projektbeitrags

SMART Capital Region 2.0 – Optimierte Prognose- und Laststeuerverfahren im Smart Grid

Im Smart Grid auf dem BTU Zentralcampus werden bis 2019 die Auswirkungen eines wachsenden Anteils regenerativer Erzeuger, Speicher und (steuerbarer) Lasten des Strom-, Wärme-, Gas- und Elektromobilitätssektors auf die Residuallast sowie ein Lastprofil "Verwaltung und sonstige Büronutzung" untersucht. Hierzu wird das bislang auf dem BTU-Campus errichtete Smart Grid mit einer Höchstlast von 2,5 MW genutzt und weiterentwickelt. Im Schaufenster WindNODE wird neben der Erarbeitung von Betriebs- und Optimierungsstrategien auch ein entsprechender Demonstrator auf dem BTU Zentralcampus entstehen. Um diese Ergebnisse auf eine überregionale Ebene übertragen zu können wird eine Visualisierungsplattform erstellt. Über diese kann die räumliche und zeitliche Verteilung der regenerativen Erzeugung und der Residuallast in Nordostdeutschland gezeigt werden.

Arbeitsfelder

(3) Effiziente Betriebskonzepte für Stromnetze

2) Lehrstuhl Kraftwerkstechnik (LS KWT)

Am Lehrstuhl Kraftwerkstechnik sind derzeit ca. 30 akademische und technische Mitarbeiter an Themen der Energiewandlung in Lehre und Forschung tätig. Mit der Ausrichtung von Forschung und Lehre auf die Nutzung von Erneuerbaren Energien liegt der Fokus der Forschungsaktivitäten auf der Entwicklung von:

  • Energiespeicherkonzepten im Kontext mit konventionellen/flexiblen Kraftwerken und der Nutzung von Überschussenergien aus Photovoltaik und Windenergieanlagen
  •   Hybridkraftwerken für den dezentralen flexiblen Einsatz zur Speicherung von Erneuerbaren Energien
  • Speichersystemen und deren Komponenten unter Nutzung von Elektrolyseuren sowie Großbatterien im Wasserstoff- und Speicherforschungszentrum

Kurzbeschreibung des Projektbeitrags

BigBatt-Innovatives Energiedrehkreuz Lausitz und Entwicklung eines Kommunalen Energiemanagementsystems (KEMS)

Die Forschungsarbeiten beinhalten die wissenschaftliche Begleitung des Demonstrators BigBatt-Innovatives Energiedrehkreuz Lausitz  und des kommunalen Energiemanagementsystems in Cottbus mit den jeweiligen besuchbaren Orten. Grundsätzlich stehen im Projekt Maßnahmen im Mittelpunkt, die technisch innerhalb von vier Jahren umsetzbar und zumindest perspektivisch wirtschaftlich erfolgreich sind. Dazu sind besonders Flexibilitäten auf allen Stufen der Wertschöpfung zielstrebig auszubauen.

Beim Arbeitspaket BigBatt-Innovatives Energiedrehkreuz Lausitz  liegt das besondere Augenmerk auf der intelligenten Integration der Großbatteriespeichertechnologie im  Verbund sowie in der Ableitung von konkreten Geschäftsmodellen. Dazu wird mit den Partnern ein konkretes Einsatzszenario im Verbundkraftwerk entwickelt und umgesetzt. Es erfolgt die Weiterentwicklung eines Simulationsmodells für den Einsatz der Großbatterie am Markt für Regelleistung und weitere Einsatzmöglichkeiten. Weiterhin werden neue Handlungsempfehlungen für Großbatteriespeicher in neuen Umgebungen erarbeitet.

Beim Arbeitspaket KEMS in Cottbus liegt das besondere Augenmerk auf der Analyse, Entwicklung und konzeptionellen Gestaltung von umsetzbaren, praxistauglichen Energieclustern für den Musterstandort HKWG / Stadt Cottbus. Es erfolgt die Erarbeitung einer Technologie- und Entscheidungsmatrix zur Übertragung der Ergebnisse sowie als Referenz für kommunale Unternehmen/Stadtwerke und Grundlage für konkrete Investitionsentscheidungen.

Arbeitsfelder

(3) Effiziente Betriebskonzepte für Stromnetze

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