BMW Group

Mit der Elektrifizierung der Mobilität vereinigen sich die Sektoren Energie und Mobilität. An diesen neuen Schnittstellen entwickelt BMW Energy Services kundenwerte, digitale Geschäftsmodelle. BMW Energy Services betrachtet die Herausforderung des Wandels der Mobilität ganzheitlich auch unter Berücksichtigung der energiewirtschaftlichen Perspektive und ist somit ein wesentlicher Enabler der Elektrifizierungsstrategie der BMW Group. Ein Schwerpunkt von BMW Energy Services ist die Entwicklung von Speichergeschäftsmodellen, wie am Beispiel des Speichers im BMW Group Werk Leipzig.

Kurzbeschreibung des Projektbeitrags

Kombinierte Anwendung einer Batteriefarm für Netzdienstleistungen und intelligente energetische Steuerung eines großindustriellen Fertigungsstandortes

In den vergangenen zehn Jahren hat sich in Deutschland die installierte Leistung von Wind- und Solarenergie nahezu verdreifacht. Eine erhöhte Einspeisung von fluktuierender Stromerzeugung aus Wind und Sonne unterliegt Prognosefehlern und erfordert damit einen höheren Bedarf an Regelleistung. Des Weiteren kann ein solcher Ausbau zu einer höheren Belastung des Verteilnetzes führen. Um einen Ausbau des Netzes zu vermeiden sind Demand-Side-Methoden notwendig.

Die Installation eines Batteriegroßspeichers hinter dem Netzknoten am BMW Group Werk in Leipzig ermöglicht die Erbringung von Netzdienstleistungen für den Übertragungsnetzbetreiber in Form von Regelleistung und für den Verteilnetzbetreiber in Form von Senkung der Spitzenlast (in den Hochlastzeitfenstern des Netzverbundes).

Durch den innovativen Second-Use-Ansatz des Batteriespeichers, kann die Lebenszeit von Batteriemodulen aus BMW i3 Elektrofahrzeugen verlängert werden. Neben dem Verbau gebrauchter Batterien können auch neue Speicher aufgenommen werden, um so beispielsweise Konzepte für eine "Ersatzteilbevorratung" umsetzen zu können. Der modulare Aufbau der Speicherfarm ermöglicht darüber hinaus den Einsatz künftiger Speichergenerationen und die Skalierbarkeit der gesamten Infrastruktur.

  • Vermarktung von Primärregelleistung
  • Aktives Last-Management am Werkstandort in Leipzig in Form von Spitzenlastsenkung
  • Flexibilisierung des Werkstandortes

Arbeitsfelder

(6) Neue Flexibilitätsoptionen – Speicher und Power-to-Value

(7) Lastverschiebepotenziale – Flexibilitäten bei industriellen Lasten

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