Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG)

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind der Motor, der Berlin bewegt. Mit seinem dichten Liniennetz, den modernen Fahrzeugen und einem kompetenten Service steht der Berliner Nahverkehr für ein gutes Stück Lebensqualität in der Stadt und ihrem Umland. Die BVG steht mit ihrem Dienstleistungsangebot für gleiche Mobilitätschancen aller Bevölkerungsschichten und für Verkehrssicherheit. Das Unternehmen sieht sich auch in der Verantwortung für saubere Luft sowie weniger Lärm und Abgase.

Kurzbeschreibung des Projektbeitrags

Second-Life-Anwendungen gebrauchter Fahrzeugbatterien im elektrischen Flottenbetrieb der BVG

Die BVG übernimmt Entwicklung und Praxistest unterschiedlicher Lademanagements elektrischer Fahrzeugflotten zur netzverträglichen und systemdienlichen Bereitstellung von Flexibilitäten. Damit soll das Szenario eines vollelektrifizierten ÖPNV (100 – 200 E-Busse pro Betriebshof) als Flexibilitätsoption in einem intelligenten Energiesystem untersucht und vorbereitet werden.

Im Rahmen dieses Vorhabens wird die BVG ein bereits in Betrieb befindliches Lademanagementsystem für Pkw-Flotten betreiben. Dabei handelt es sich um das Forschungsprojekt eMobility-Scout, welches als Kernziel eine Vernetzung der Ladeinfrastruktur, der E-Fahrzeuge und des elektronisch anpassungsfähigen Dispositionssystems für einen wirtschaftlichen Flotteneinsatz anstrebt. Dieses System soll um ein Second-Life-Speichersystem erweitert werden, um netzverträglich laden zu können. Zusammen mit den WindNODE-Partnern und mit weiteren assoziierten Partnern hat sich die BVG vier Aufgaben gewidmet:

  1. Praktikabilitätstest des gesteuerten, netz- und systemdienlichen Ladens von elektrisch angetriebenen Straßenfahrzeugen im realen ÖPNV-Betriebsablauf.
  2. Geschäftsmodell-Analyse von Second-Life-Anwendungen und Nutzung der daraus bereitgestellten Flexibilität für Regelenergie oder andere Marktprodukte.
  3. Beiträge zu Fragen der Normung und Standardisierung von Second-Life-Anwendungen.
  4. Vorschläge zur Weiterentwicklung des energiewirtschaftlichen und regulatorischen Rahmens.

Arbeitsfelder

(6) Neue Flexibilitätsoptionen – Speicher und Power-to-Value

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